8.9.06

File under: Verwirrung, allgemeine

Viel toller als Tee in den Zucker gießen: Sich ein Feuerzeug in den Mund stecken, und versuchen es mit der Zigarette anzuzünden.


3.9.06

Remix Sundays und nochmal Metronomy

Das letzte mal Metronomy diese Woche, versprochen: im aktuellen Remix Sunday (mehr! Rituale!) von Palms Out gibt es unter anderem zu hören:
- Magnet "Hold On" (Metronomy Remix) (.mp3)
- Gorillaz - "El Mañana" (Metronomy Remix) (.mp3)
Auch ansonsten lohnt sich stöbern in den Remix Sundays teilweise - viel "Remixe halt" - oft generisch und austauschbar. Ganz interessant ist aber zum Beispiel auch noch, was vitalic mit Björk macht (.mp3).


2.9.06

Impress your associates - terrify your competitor!

Mal wieder ein gutes Beispiel
dafür, dass gerade die kleinen,
sympathischen Ideen für den
bleibenden Eindruck sorgen:
Die Visitenkarte der britischen
Illustratorin und Graphikerin
Hana B. Sie hat die alte Site
von Metronomy gemacht - da
war das weiterstolpern zu ihr
natürlich unerlässlich.


Measuring of time by an instrument: Metronomy

Oma war so doof, nach der Musik zu fragen, anstatt einfach in den Abspann zu schauen. Und siehe da: es gibt noch mehr! Der Sound zum Tado-Kurzfilm kam von Metronomy alias Joseph Mount. Das Brightoner Great Escape Festival beschreibt Metronomy so:
"Metronomy is of the most hotly tipped new electronic artists for 2006. Using an out-dated computer sold to him by his father and embracing his own limitations, he now writes, performs and produces his own music. After perfecting his craft in the West Country (learning various instruments and life-lessons along the way) Metronomy swapped deepest, darkest Devon for shallowest, brightest Brighton. It is in Brighton that Metronomy now resides, signed to local indie Holiphonic.
[...]

Metronomy's distinctive production sound is rich in melody and has a well-developed pop-sensibility. Metronomy writes instrumental-electro-pop where the guitars, melodicas and accordians sing the tunes. Metronomy seems to have drawn his inspiration from just about every corner of pop counterculture, sounding both familiar and totally fresh. Metronomy brings something a bit special to the discount-disco low-fi scene while charming the new-new wave rock/pop crowd."
Diesem Urteil schließe ich mich vorbehaltlos an. Hier die alte Website von Metronomy. Auf myspace (ugh!) und bei der Hypemachine gibt es noch ein paar Tracks in voller Länge zu hören. Das erste Album "Pip Paine (pay the £5000 you owe)" gibts als UK-Import bei amazon oder - günstiger und umständlicher - direkt beim kleinen Indie-Label Holiphonic.


Nerd-Humor...



Interessante Flash-Navi

Überzeugend einfache Navi.
Entdeckt bei Fabu.


1.9.06

Marokkanischer Rost in St.-Petersburg-Blau

Die deutschen Farbbezeichnungen des beliebten und gehassten Vektorfrickelrogrammes Illustrator sind einfach sagenhaft - und mitunter auch Google gänzlich unbekannt. Die Standard-Farbpalette hat unter anderem "Getrockneter(!) Salbei", "Marokkanischer Rost", "Va Va Va Voom-Rot", "Kubanische Limone" und "Ägäisches Meer" anzubieten. Man ist ja aus mancher Farbpalette einiges gewohnt, aber.... Jungs, was habt ihr da geraucht? Inwiefern unterscheidet sich die Farbe einer kubanischen Limone von einer vom Obst-Dealer in Rottach-Egern?


Zeitreisen: interaktiver U-Bahn-Plan

Eines dieser Dinge, bei denen man sich beim Erstkontakt stets fragt, warum es das nicht schon längst gibt: Die Travel Time Tube Map stellt die Fahrzeiten zwischen den Londoner U-Bahn-Stationen als interaktive Karte dar. Je nach gewähltem Ausgangspunkt ordnen sich alle möglichen Zielorte dynamisch in den Zeitringen an. Grandiose Applikation, grandioses, simples Informationsdesign. Und es gibt noch diese Version, bei der sich nicht die Stationen sondern der Hintergrund je nach Entfernung neu strukturiert. Dazu kommt mir auch das Programm in den Sinn, das U-Bahn-Spinnen automatisch zeichnet. Für Freunde des Informationsdesigns auch eine feine Sache.


31.8.06

Wahlwerbung: Prominente für Wowereit

Wahlwerbespots sind ja nur selten erträglich. Dieser hier, gefunden bei ix, ists jedoch allemal: Friedbert Pflüger in "Prominente für Wowereit" (.mov). Achja... der Ritter von der traurigen Gestalt. Andererseits: Wenn Pflüger der Meinung ist, Wowereit habe das "ja ganz gut hingekriegt die letzten 5 Jahre"spricht das auch nicht unbedingt für letzteren.


30.8.06

Echtzeitvisualisierung: labs.digg.com

Google hat ja nicht nur die Bezeichnung "Beta" hip gemacht: scheinbar ist auch ein "labs"-Bereich für alles mögliche in Entwicklung befindliche Beiwerk bald obligatorisch. Der Bookmark-Dienst digg.com stellt in seinem Lab zwei dynamische Ansichten der neuesten "Diggs" vor. Nutzwert: naja. Aber sehr schick und web 2.0 siehts ja wenigstens aus: In der stack-Ansicht ploppen die neuesten Diggs rein, bewegen sich aber leider zu schnell, um die Mouseover-Texte auch bequem lesen zu können. Doh! Die Schwarm-Ansicht zeigt neue Diggs mit ihren Kontext-Verbindungen zueinander.


28.8.06

Hoppala: O'Reilly komplett und für lau

Schon vor ein paar Jahren mal im Netz aufgetaucht und wieder verschwunden: Die gesamte O'Reillys-Bibliothek ungekürzt und richtig echt mit allen Inhalten im Netz. Das kleine Wunderland für knauserige Tecchies. Jetzt wieder da. (edit: und schon wieder weg. Das passiert wohl, wenn gute Tipps zu Tode gediggt werden...)


Flickr kann Geotagging



27.8.06

Heimweh

Deshalb und deshalb fehlt mir Berlin.


25.8.06

Adieu, "Kulturstandort mit internationaler Bedeutung"

Ooops. Gerade wollte ich mich kundig machen, wann denn das Vitra Designmuseum in Berlin auf neuem Areal eröffnet. Nachdem die bisherigen Räume in einem alten Umspannwerk in Prenzlauer Berg bereits Anfang 2004 verlassen wurden (zu wenig Platz; Entwicklung der Umgebung nicht so positiv wie erwartet,...) hieß es im Tagesspiegel "eine erste Ausstellung könne bereits Anfang 2005 zu sehen sein" - am neuen Standort auf dem Pfefferberg. Die taz schreibt gar "Am Pfefferberg könnten sich zudem auch andere Mieter aus den Bereichen Design, Architektur und Kunst ansiedeln. Damit solle ein Kulturstandort von internationaler Bedeutung geschaffen werden."

Die Eröffnung wurde dann scheinbar ein wenig verschoben (Wikipedia: Frühjahr 2007), ebenso liefen Sanierung und Vermietung des restlichen Areals der ehemaligen Brauerei wohl nicht ganz wie erhofft. Wenn ich mich recht erinnere war der Kubus, der den Eingangsbereich zum neuen Museum bilden sollte bereits in Bau oder gar fertiggestellt als ich das letzte mal in der Hauptstadt zugegeben war. Alles nichts, oder? Denn heute sehe ich auf der Website des Vitra Design Museum folgendes:

"Vitra Design Museum Berlin: Neuer Standortwechsel
Das Vitra Design Museum Berlin wird seinen neuen Standort in der Hauptstadt nun doch nicht auf dem Pfefferberg-Areal haben. Diese Entscheidung hat das Museum vor wenigen Tagen getroffen. Da das Vitra Design Museum aber in jedem Fall seine Dependance in Berlin behalten will, werden nun Gespräche mit geeigneten Alternativstandorten geführt. Diese verlaufen vielversprechend, so daß voraussichtlich im Herbst 2006 Details zum neuen Domizil des Vitra Design Museums Berlin bekannt gegeben werden können
"

Also doch kein Leuchtturm, der den Pfefferberg auch überregional zum nennenswerten Gelände für Kunst und Kultur macht. Auf den vielen vielen vielen Seiten des Pfefferberg/Pfefferwerk-Verbunds ist inzwischen auch keinerlei Hinweis auf Vitra mehr zu finden.

Mein Tipp: das Vitra Designmuseum wandert Richtung Westen, irgendwo in Laufweite des Stilwerks.


Lerntempel


Eine Auswahl an Bildern aus dem sehr feinen Bildband "Libraries" von Candida Höfer. Mehr von der Dame hier.


Herzbluten und Akku-Flimmern

So sieht das also aus, wenn der Besitzer Pech und das Book einen Sony-Akku drin hatte. Gefunden bei nondeadly. Zählt man die Rückrufaktionen von Dell und Apple zusammen ist man schon bei 5,9 Mio. zurückgerufenen Sony-Akkus. Hoppala. Und die Oma ist sich fast sicher, dass Apple gehörig weniger Image-Kratzer davonträgt als Dell. Nicht etwa wegen der Zahlen, denn sowohl 1,8 als auch 4,1 Mio werden jenseits derer, die mit den Zahlen weiterrechnen wohl nur noch als "sehr viel" wahrgenommen. Nein... Dell hat die mediale Schrecksekunde abbekommen während Apple nur das "ach, die jetzt auch noch" mitnimmt. Stellt sich die Frage, ob ebenso wie bei Dell auch bei Apple die Gefahr schon seit einem Jahr bekannt war. Dann darf man durchaus von PR-Geschick sprechen, was die Terminierung des Rückrufs angeht. Achja, und siehe da: die erste Airline verbietet Notebooks von Dell an Board.


22.8.06

Tado, mal wieder


Was Tado macht mag die Oma ja sowieso, insofern ist es kaum verwunderlich, dass sie auch von diesem Film (.mov) sehr angetan ist. Gemacht von Tado + Mutanthands + Sherbet.
Nachtrag: Die Oma wüsste gerne, wer die Musik gemacht hat und wie sie heißt.


18.8.06

La Poste - Tapete

Die Botschaft dieses Werbespots (.mov) für die französche Post versteht die Oma zwar nicht, visuell ist er aber trotzdem sehr fein. Wer eine Idee hat, was uns dieser Spot sagen möchte sei gebeten, diese in den Kommentaren kundzutun.


13.8.06

Everything in one place